Neues Jahresprogramm 2017

Datum Veranstaltung
28. Jan. offene Mitgliederversammlung um 16.00 Uhr im Hotel Kaiser in Kettig mit Referat zum Thema Rechtspopulismus in Deutschland von Helmut Gelhardt (KAB)
11. Mrz. Intern. Feier zum Frauentag im Kettiger Vereinshaus.
30. Apr R(h)einwandern in den Frühling – Vogelstimmenwanderung ab 04.00 Uhr mit Frühstück in der FWS Kettig
13.00 Uhr geführte Wanderung auf dem Streuobstwiesenweg mit dem Eifelverein Andernach und Kaffee &b Kuchen in der FWS Kettig
13. Mai Aktionstag „Waldkautz und Co“ für und mit Kindern in der Natur in Zusammenarbeit mit der kommunalen Jugendarbeit der VG Weißenthurm (Thats it)
10&11. Juni Holunderfest in Kettig
24. Juni Sonnwendfeier in der Vereinshütte in Alken*
02. Juli Besichtigung des Römerbergwerkes Meurin in Kretz (Andernach)*
 22. Juli Kräuterwanderung*
??? August Spiel, Spaß und Spannung in der Natur mit Horst Gassen*
26. Aug. Teilnahme am Kirmesumzug in Kettig
23. Sept. Apfelsammlung auf der Streuobstwiese mit der FWS Kettig*
07. Okt. Pilzwanderung mit Steffi Shirazi.*
02. Dez. Adventsnachmittag in der Förder und Wohnstätte Kettig*
08.Dez. Jahresabschlussessen im Hotel Kaiser in Kettig.*

Veranstaltungen des Bündnis Klimaschutz Mittelrhein werden rechtzeitig bekannt gegeben

* Termine und Veranstaltungen stehen noch nicht fest und können noch geändert oder verschoben werden.

Aus Regionaler Umweltstammtisch Mittelrhein (RUM) wird „Bündnis Klimaschutz Mittelrhein“

Am Samstag den 12. März 2016 trafen sich zum ersten mal in dem Koblenzer Umweltbüro 6 verschiedene Umwelt und Naturschutzverbände aus der Region Koblenz-Neuwied-Bendorf. Darunter waren der BUND Koblenz, Bendorfer Umweltinitiative, Neuwieder Umweltschutz e.V., Naturfreunde Kettig, und die Ökostadt Koblenz.

Ziel und Zweck des Stammtisches ist eine Möglichkeit zu bieten in verschiedenen Bereichen enger Zusammenzuarbeiten sich zu unterstützen und auszutauschen. Nach der Vorstellungsrunde der sechs Vereine und der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Naturfreunde Kettig, Oliver Hartmann, wurden viele Themen und Probleme besprochen

Dabei ging es um aktuelle Themen wie den Rückbau des Kühlturmes des AKW Mülheim-Kärlich und die damit verbunden Fragen wie es weitergeht, nachdem die Firma Zimmermann abgesprungen ist. Auch der Klimawandel wurde besprochen und auf dessen Gefahren und Auswirkungen die man bereits deutlich spüren kann aufmerksam gemacht. Es wurden Überlegungen angestellt wie man in möglichst kurzer Zeit einen weiteren Anstieg der durchschnittlichen Temperaturen verhindern bzw. minimal halten kann.

Dabei wurden auch die EEG besprochen und das „Problem“ der Windkraftanlagen. Einigkeit herrschte darüber, dass wir mit der Atomkraft keine Zukunft haben und wir um Wind, Wasser und Sonnenenergie nicht mehr herum kommen.

Zum Abschluss wurden Kontaktadressen ausgetauscht und weitere Treffen 3mal Jährlich vereinbart. Der RUM verweist drauf das andere bzw. weitere Umweltverbände oder Vereine denen unsere Natur am Herzen liegt, bei dem Stammtisch herzlich willkommen sind.

Dieser fand am 22. Juni 2016 in dem „KUBA“ Koblenz um 18.00 Uhr statt. Weitere Infos erhalten Sie unter naturfreunde-kettig@gmx.de

Neuer Name des RUM seit dem 22. Juni 2016 „Bündnis Klimaschutz Mittelrhein“

Pressemitteilungen des „Bündnis Klimaschutz Mittelrhein“: vom Juli 2016

Gründung eines Regionalen Umweltbündnisses verschiedener Umwelt-, Klima- und Naturschutzverbände und Initiativen im nördlichen RLP

Neue starke Stimme für Natur – und Klimaschutz in der Region

Stell dir vor, die Welt taumelt in das Klimachaos, und wir hier zuhause tun so, als hätten wir nichts damit zu tun! – Genau diese sich nicht nur in der Politik hartnäckig haltende Einstellung will das neue Bündnis angehen, aktiver und stärker denn je. Die Naturfreunde Kettig denen vor allem der regional- örtliche Naturschutz am Herzen liegt, ist einer der Gründungs­mitglieder des neuen „Bündnis Klimaschutz Mittelrhein“, (Nachfolger des Regionalen Umweltstammtisches Mittelrhein RUM) das sich jetzt im Umweltbüro des Drei­königen­hauses Koblenz zusammengeschlossen haben. Das regionale Bündnis besteht bereits aus zehn Umwelt-, Klima- und Naturschutzverbänden und Initiativen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz. Mit dabei sind auch der Bund für Umwelt und Naturschutz BUND Koblenz, Westerwald und Rhein-Lahn, der Solarenergieförderverein SFV Infostelle Koblenz, Ökostadt Koblenz eV, die Bendorfer Bürgerinitiative (gegen AKW Mülheim-Kärlich), Neuwieder Umweltschutz eV, das Bildungshaus Wasserburg Vallendar, der Landesarbeitskreis Energie und Klima des BUND Rheinland-Pfalz und die Arbeitsgemeinschaft Nette in Saffig. Weitere Gruppierungen aus dem kirchlichen und Eine-Welt-Bereich haben ebenfalls ihr Interesse an einem Beitritt bekundet. „Das Bündnis Klimaschutz ist offen für alle, die ihre Ideen und Kooperationsbereitschaft für den Schutz unserer Mutter Erde einbringen wollen“, betont Egbert Bialk, BUND-Vorsitzender aus Koblenz und bietet dazu die gute Logistik des Umweltbüros zur Vernetzung an.
Neben der engeren Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen des Umwelt und Naturschutz, sowie im medialen Bereich plant das regionale Netzwerk bereits erste größere gemeinsame Veranstaltungen zu einer der drängenden Probleme: Am Donnerstag, 25. August 2016, 18 Uhr, beginnt im Dreikönigenhaus Koblenz ein großer Infoabend zur ungelösten Kehrseite unserer bisherigen Energiepolitik. „Wohin mit dem hochgefährlichen Atommüll? – Tickende Zeitbomben von Asse, Gorleben und Mülheim-Kärlich bis Tihange, Gronau und Cattenom“. Der stellvertretende BUND-Bundesvorsitzende Klaus Brunsmeier war Mitglied der Atommüllstandortsuchkommission und wird berichten, was da an Zwischen- und Endlagern in naher oder eher ferner Zukunft auf uns zukommen wird. Gleichzeitig wird es um Forderungen für einen schnelleren Atomausstieg und eine wirksame Energiewende gehen.
Für den 17. September ist die Anmietung eines Busses zur Großdemo „Ceta und TTIP stoppen!“ in Frankfurt geplant. Veranstaltungen zu einer gerechteren CO2-Besteuerung und zur Windkraft mit Referenten des Solarenergiefördervereins und anderen sollen im Herbst folgen. Weitere Infos: zunächst über das Koblenzer Umweltbüro oder den BUND Tel. 0261-9734539 oder bei den NaturFreunden Kettig 02637 8914.

 

 

Infosstelle für Flüchtlingsfragen in Kettig vorerst geschlossen

Die im März 2016 eröffnete „Infostelle  für Flüchtlingsfragen“ hat wegen der sehr geringen Resonanz aus der Bevölkerung ab sofort geschlossen. 

(im Vereinshaus Kettig, 1.Stock (AWO Raum), Hauptstraße 19 in Kettig)

Sie haben Fragen oder brauchen Hilfe zum Thema Flüchtlinge?
Dann rufen Sie uns an unter der

NEUEN Flüchtlingshotline: 02637 8914,

wir helfen Ihnen gerne.

– Wir weisen drauf hin, das wir keine rechtlich verbindlichen

Auskünfte geben können –

(Initiative der Naturfreunde Kettig mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde Kettig und der „Helfende Hände“ in der VG Weißenthurm)

Jahresprogramm 2016

 

Datum Veranstaltung
31. Jan. offene Mitgliederversammlung um 16.00 Uhr im Hotel Kaiser in Kettig mit Referat zum Thema Nette mit Achim Theisen
12. Mrz. 1. Treffen des „Regionalen Umweltstammtisches Mittelrhein“ in Koblenz
23. Apr 25 Jahr Feier NaturFreunde Kettig – Landeskonferenz der Naturfreunde RLP im Bürgerhaus Kettig
01. Mai  „Rheinwandern in den Frühling“ mit einer Vogelstimmenwanderung um 05.00 Uhr auf dem Nette Rundwanderweg mit Frühstück in Weißenthurm an der Nette
15. Mai 25. Vogelstimmenwanderung mit Gundela Regenbogen in Kettig Abends um 18.00 Uhr. Abschluss im Hotel Kaiser
11. Juni Planwagenfahrt Schmidtenhöhe bei der Nabu Koblenz
22. Juni 2. Treffen des „Regionalen Umweltstammtisches Mittelrhein“ in Koblenz – neuer Name: „Bündnis Klimaschutz Mittelrhein“
 25. Juni Helfer – und Sonnwendfeier im „Binnehäusje“ in Kettig
09. Juli Führung im Perma Kulturgarten in Andernach – Eich
10. Juli Teilnahme am Umwelttag im Kloster Arenberg in Koblenz-Arenberg
18. Sept. Teilnahme am Herbst und Handwerkermarkt in Kettig in der FWS Kettig
21. Sept. 3. Treffen des  „Bündnis Klimaschutz Mittelrhein“ in Weißenthurm
25. Sept Pilzwanderung mit Steffi Shirazi am Laacher See (Naturfreunde Haus) um 10.00 Uhr.
29. – 30.Okt. Klimatour Mittelrhein-Westerwald mit Stationen in Neuwied, Kettig auf der Elmar-Hillesheim Wiese, dem AKW Mülheim-Kärlich, Weltladen in Koblenz, Neue Energie Bendorf und Haus Wasserburg in Vallendar u.v.a.
26. Nov. Adventsnachmittag in der Förder und Wohnstätte Kettig – Herbergssuche damals – Flüchtlinge heute
03. Dez. Jahresabschlussessen im Hotel Kaiser in Kettig.
10. Dez. Teilnahme am 4. Kettiger Weihnachtsmarkt

* = Termine und Veranstaltung stehen noch nicht fest und können geändert oder verschoben werden.

Kulturstammtisch Kettig

Wird vorher angekündigt. Infos unter 02637 8914

Im Hotel Kaiser um 18.00 Uhr mit der FWS Kettig und den NF Kettig

25 Jahre NaturFreunde Kettig am 23. April 2016

Festprogramm zum 25 – jährigen Jubiläum der NaturFreunde Kettig e.V

am 23. April 2016 im Bürgerhaus Kettig um 20.00 Uhr.

Ehrengäste, Festredner und Künstler:

Begrüßung des 1. Vorsitzenden Oliver Hartmann

Grußwort des Ortsbürgermeisters von Kettig, Peter Moskopp

Grußwort des Schirmherren, Landrat Dr. Alexander Saftig

Grußwort des Bundesvorsitzenden der Naturfreunde Deutschlands, Michael Müller

Auftritt der Hausband der Förder- und Wohnstätte Kettig für Schwerstbehinderte

Grußwort der Vorsitzenden der Naturfreunde Rheinland-Pfalz, Doris Barnett MdB

Grußwort des Bürgermeisters der VG Weißenthurm, Georg Hollmann

Auftritt der Sopranistin der Naturfreunde Idar-Oberstein, Sonja Gottlieb

Weitere Gratulationen

Auftritt des Sängers Hans Wohlgemuth

Auftritt des Mundartsängers Manfred Pohlmann

Heiteres Beisammensein mit Ausklang

Durch das Programm führt Sie

Hermann Doetsch.

Für Ihr leibliches Wohl wird bestens gesorgt sein. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen Ihnen gute Unterhaltung.

Ihre NaturFreunde Kettig

Logo2

cropped-Nf-Schriftzug-Hintergrund-Desktop-15-neu-Kopie1.jpeg

Schreibe einen Kommentar


Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.

Logo1

cropped-Nf-Schriftzug-Hintergrund-Desktop-15-neu-Kopie-e1440260353839.jpeg

Schreibe einen Kommentar


Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.

Wir unterstützen…

Rheindörfer Platz der Förder- und Wohnstätte Kettig

Menschen mit Behinderung sollten in der Gemeinde willkommen sein!

Kettig/St. Sebastian. Mit Befremden reagieren die NaturFreunde Kettig auf die Nachricht aus St. Sebastian, wonach dort nachbarschaftliches Wohnen mit behinderten Menschen abgelehnt wird bzw. wo mit allen gerichtlichen Mitteln der Versuch unternommen wird, den Bau von Wohngemeinschaften für behinderte Menschen zu verhindern.

In der Gemeinde Kettig ist seit Jahren eine gelingende Partnerschaft zwischen der örtlichen Bevölkerung und den Menschen mit Behinderung gewachsen, so dass viele Ortsbewohner heute von einer Bereicherung der örtlichen Kultur sprechen. Immerhin gibt es in Kettig insgesamt 114 Wohnplätze in einer Wohneinrichtung und in Wohngemeinschaften; in St. Sebastian hingegen werden von der Förder- und Wohnstätten gGmbH lediglich Immobilien für Wohngemeinschaften gebaut, die nur für 24 Menschen Platz zum Dauerwohnen bieten.

In Kettig gibt es etliche Kooperationen zwischen den NaturFreunden und der Facheinrichtung der FWS, wie z. B. die gemeinsame Pflege von Streuobstwiesen, die Herstellung von Apfelsaft in gemeinsamer Produktion, einen Kulturstammtisch, die Durchführung von div. Kulturveranstaltungen u.a.m. Diese Aktivitäten verbinden, bauen Brücken zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zum Wohle aller. Die Erfahrungen der NaturFreunde mit den behinderten Menschen in Kettig sind durchweg positiv und sie lassen hoffen, dass die erhoffte Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft langfristig gelingen kann. Auch gibt es bereits viele Freundschaften und private Kontakte von den Bewohnern der FWS und der Bevölkerung im Ort.

Eine Ablehnung von Nachbarn bloß aus dem Grunde heraus, dass diese behindert sind, ist ein Skandal und kann nicht hingenommen werden. Wie würden sich denn diese betreffenden Nachbarn verhalten, wenn sie selbst einmal eine Behinderung ereilen würden: Rückzug, damit ja kein Nachbar unter dieser Behinderung, bei deren Anblick leiden muss?

Die NaturFreunde Kettig sprechen sich deutlich für das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung aus. Eine Realität die in Kettig bereits vorgelebt wird und Normalität ist.

Platanen am Weißenthurmer Rheinufer

Naturfreunde begrüßen Entscheidung des Gemeinderates von Kettig

(Mai 2014)
Bezugnehmend auf den Rhein-Zeitungs Artikel vom 26. April, nachdem der Gemeinderat in Kettig beschlossen hat die alte Linde gegenüber des Godilda Platzes fachgerecht an Krone und Wurzel beschneiden zu lassen, um diese auf lange Sicht erhalten zu können, begrüßen dies die Naturfreunde Kettig ausdrücklich. Deren Vorsitzender Oliver Hartmann ist sehr erfreut über diese Baumpflegerischen Maßnahmen. Laut des Visitationsprotokollbuches der Pfarrei könnte die Linde um 1800 gepflanzt worden sein, zu Ehren von Kaiser Napoleon. Jedoch ist dies leider nicht belegt, den danach wäre sie schon über 200 Jahre alt. (Quelle der Historie: Ortschronist Gerhard Elingshäuser)
Diese Linde ist nicht nur ökologisch sehr wertvoll für Natur, Tiere und Menschen, sondern auch historisch hat sie eine bewegte lange Geschichte und prägt das Ortsbild seit vielen Jahren maßgeblich positiv. Die Naturfreunde bedauern, dass in der Nachbarstadt Weißenthurm nicht ähnliche Bemühungen zum Erhalt der 25 Platanen unternommen wurden. Diese sollen im Rahmen der Neugestaltung des Rheinufers in Weißenthurm gefällt werden. Nicht zwingend notwendig seien diese Fällungen, meint Hartmann, laut des Gutachtens wären auch hier Sanierungsmaßnahmen teils mit größerem Aufwand und fachgerechter Beschneidung zum Erhalt der Bäume auf lange Sicht möglich, so der Vorsitzende.

Hartmann lobt die ökologisch wichtige Entscheidung zu Gunsten eines alten Baumes. An dieser umweltfreundlichen Politik in Kettig sollten sich andere ein Beispiel nehmen.

Wieder verschwinden große Bäume aus dem Stadtbild

(April 2014)
Weißenthurm: Bei der Bürgerinformationsveranstaltung zur Neugestaltung des Rheinufers in Weißenthurm wurden den interessierten Besuchern leider sehr einseitige Argumente für eine Neugestaltung und gegen die Bäume aufgezeigt.
Hierbei wurde deutlich, dass die Stadtplaner offensichtlich nicht daran interessiert sind, auch an die Umwelt und den ökologischen Aspekt zu denken. Seit Jahren verschwinden in Weißenthurm immer mehr große alte Bäume aus dem Stadtbild (Grabenstraße, Becherstaße, Hauptstraße). Immer wieder mit der fadenscheinigen Begründung diese seien „unheilbar“ krank oder beschädigt wird die Bevölkerung so einseitig informiert. Dabei ist es kein Ersatz, wenn junge Bäume nachgepflanzt werden, denn diese können weder den Tieren entsprechenden Unterschlupf bieten, noch das positive Klima erhalten und fördern und die Leistungen für den Sauerstoffgehalt sowie der Filterung von Schadstoffen erbringen wie es ihre alten Vorgänger getan haben. So entstehen in Weißenthurm immer mehr sogenannte „Steinwüsten“ die mit Grün oder Natur nichts mehr zu tun haben. Das löste in den letzten Monaten viel Unmut bei den Bürgern aus und führte zu div. Protesten und Unterschriftenaktionen.
In der Bürgerinformationsveranstaltung sowie auch bei den vorher veröffentlichten Pressemitteilungen wurde von Seiten der Stadt mehrmals betont wie schwer krank die 25 Platanen am Rheinufer seien. Leider wurde nicht erwähnt, das sie mit entsprechenden Aufwand und vor allem fachgerechter Pflege sanierungsfähig und auf lange Sicht zu erhalten wären. Wie wir meinen eine sehr einseitige Darstellung über den Zustand der Bäume. Außerdem wurde verschwiegen, das die Schäden hauptsächlich von nicht fachgerechter Pflege und Beschneidung zurück zuführen sind, laut dem Gutachten der Firma Fischer. Das die Stadt in Sachen Rückschnitt offensichtlich kein glückliches Händchen hat, beweist die aktuelle Welle der Empörung über diverse „Verstümmelungen“ an Hecken und Bäumen in Weißenthurm. Da mutet es an, das es den Planern „nur“ ums Geld geht, was sicher auch eine wichtige Rolle spielen muss. Aber da kommt die Frage auf, warum nur ein Antrag zur Bezuschussung für eine Neugestaltung ohne Platanen gestellt wurde? In Nachbarstädten wie z. B. Leutesdorf wurde gezeigt, dass es auch anders geht. Ebenfalls interessant wäre eine Alternative zu diesem Plan der Stadt gewesen, doch da müssen sich die Planer schon die Frage gefallen lassen ob nicht doch die Bürger vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Leider wird in Weißenthurm immer noch eine Umweltfeindliche Politik wie in den 60iger und 70iger Jahren betrieben, dabei hat man in den Nachbargemeinden durchaus positive Beispiele das es auch anders gehen kann. Siehe Andernach – mit dem Projekt „Essbare Stadt Andernach“ wurde sie „ökologischste Stadt Deutschlands“!

Schade ist auch, dass keinerlei Rücksicht bei den Planungen zur Neugestaltung auf Alte, Behinderte oder Kinder genommen wurde. Da gibt es in Zukunft eine „große“ Straße wo alle (Fußgänger,Fahrräder und Autos) fahren bzw. laufen sollen. Wie steht es da mit der Sicherheit der Kinder und wo können diese spielen? Auch wurden zwar Rampen geplant, aber in nicht ausreichender Zahl und erreichbarer Entfernung für alte und behinderte Menschen mit Rollatoren oder Rollstühlen.

Wir Naturfreunde fordern die Stadtplaner auf diese Aspekte und Anmerkungen in ihre Planung mit auf zu nehmen und für unsere Kinder eine natürliche, gesunde und ökologische wertvolle Stadt zu hinterlassen.

Platanen am Weißenthurmer Rheinufer sollen erhalten bleiben!

Bei der geplanten Neugestaltung des Weißenthurmer Rheinufers sollen 25 achtzig Jahre alte Platanen gefällt werden Weißenthurmer Bürger wollen diese Bäume für unsere Enkel und die Nachwelt erhalten!!!

Wir fordern den Stadtrat und die Verwaltung dazu auf, sich für eine finanziellen Bezuschussung zu Gunsten der sanierungsfähigen Bäume einzusetzen.  Die Platanen haben eine Lebenserwartung von ca. 250 Jahren und sind keineswegs „ALT“!

Bei der Neugestaltung müssen die Bäume mit einbezogen und berücksichtigt werden!

Viele „alte“ Bäume sind in den letzten Jahre ohne erkennbaren Grund aus dem Stadtbild verschwunden, wir fordern von Herrn Bürgermeister Gerd Heim und dem gesamten Stadtrat von Weißenthurm eine umweltgerechtere und Baumfreundlichere Politik für unsere Kinder und die Natur!!!

In einem Gutachten, das die NaturFreunde am 18. August 2013 eingesehen und genau studiert haben, ist davon die Rede, dass die Bäume teils mit hinnehmbaren  größeren Aufwand sanierungsfähig sind, und in einem vital guten bis zufriedenstellenden Zustand sich befinden. Es wird in diesem Gutachten lediglich der IST- Zustand der Bäume genau geschildert – dabei gibt es keine Empfehlung der Firma Fischer, was mit den Bäumen passieren soll.  Jeder Bürger hat das Recht auf Einsicht in das Gutachten laut Landesinformationsgesetzes des Landes Rheinland-Pfalz mit der Auskunftspflicht der Gemeinden und Städte gegenüber ihren Bürgern (§ 14 LIFG Veröffentlichungspflichten), um sich dort sein  eigenes Bild machen zu können.

Richtigstellung

Weißenthurm: In dem Brief aus dem Rathaus des Bürgermeisters Gerd Heim von der Ausgabe „Blick Aktuell Weißenthurm“ 11/14 bezieht Herr Heim unter anderem auch zu der geplanten „Neugestaltung“ des Rheinufers und den 25 Platanen Stellung.

Darin heißt es: „Nach Sichtung eines Gutachters sind hier von 19 Platanen bereits so stark beschädigt, dass eine Entfernung auf Dauer notwendig sein wird“.
Diese Aussage über den Zustand der Platanen ist falsch und steht so NICHT im Gutachten der Firma Fischer! In diesem Gutachten was die NaturFreunde am 18. August 2013 eingesehen und genau studiert haben ist lediglich davon die rede das die Bäume teils mit hinnehmbaren  größeren Aufwand sanierungsfähig sind, und in einem vital guten bis zufriedenstellenden Zustand sich befinden. Es wird in diesem Gutachten lediglich der IST- Zustand der Bäume genau geschildert dabei gibt es keine Empfehlung der Firma Fischer was mit den Bäumen passieren soll. Diese falsche Wiedergabe  des Inhaltes des Gutachtens  ist nach Meinung der Naturfreunde reine Stimmungsmache gegen die Natur bzw. die Platanen und der Bürger soll so in die Irre geleitet werden. Jeder Bürger hat das recht auf Einsicht in das Gutachten laut Landesinformationsgesetzes des Landes Rheinland-Pfalz mit der Auskunftspflicht der Gemeinden und Städte gegenüber ihren Bürgern (§ 14 LIFG Veröffentlichungspflichten), um sich dort sein  eigenes Bild machen zu können. Dies würden wir auch Herrn Bürgermeister Heim empfehlen der dieses offensichtlich noch nicht getan hat. Des weiteren wird seit Monaten eine Bürgerversammlung angekündigt, jedoch lässt diese auf sich warten, was Anlass zu verschiedenen Spekulationen geben kann. Falls irgendwann dann doch mal ein Termin für diese Bürgerversammlung genannt werden sollte, rufen wir ALLE Bürger dazu auf dort hin zu gehen und Ihre Meinung mitzuteilen.
Alles zusammen fordern wir die Stadtplaner in Weißenthurm wiederholt dazu auf die 25 Platanen unbedingt zu erhalten, die Platanen die laut Gutachten sanierungsbedürftig sind zu sanieren, und in die Planungen der Neugestaltung des Rheinufers mit einzubeziehen.

Platanen in Weißenthurm

(Januar 2014)

Unterschriftenaktion mit großer Resonanz!

Weißenthurm: Die Ende letzten Jahres gestartete Unterschriftensammlung
von engagierten naturbewussten Weißenthurmer Bürgern zum Erhalt
der Platanen am Rheinufer findet immer mehr Zuspruch. Mehrere hundert
Menschen aus Weißenthurm haben sich darin solidarisch mit den Bäumen erklärt.

Dafür gilt allen ein herzliches Dankeschön!!!

Die Platanen sollen im Zuge einer „Neugestaltung“ des Rheinufers gefällt werden.
Dabei gibt es bisher keinen ersichtlichen Grund, diese  80 Jahre alten Bäume, die kein Sicherheitsrisiko darstellen und auch mit zumutbaren Aufwand saniert werden können, zu „opfern“ für irgendwelche Zierpflanzen und Zierbäume, wo viele Tiere keinerlei Möglichkeit mehr haben, ihre Nist- oder Brutstätten anzulegen.

Die Aussage, dass die Tiere bereits auf den Weißenthurmer Wert ausgewichen seien, ist weder bewiesen noch die Realität. Ebenfalls würden die Wurzeln der Bäume evtl. die unterirdischen Kanalrohre beschädigen. Auch dieses ist aus Sicht der Kettiger Naturfreunde nicht bewiesen und scheint zur Stimmungsmache gegen die Bäume und zur Verunsicherung zu dienen.

Die Naturfreunde unterstützen die Weißenthurmer im Kampf um die Platanen
ausdrücklich und verweisen nochmals drauf das diese nicht alt sind, sondern bis zu 250 Jahre alt werden können. Außerdem prägt der alte Baumbestand das Ufer maßgeblich positiv. Ebenfalls wird zu bedenken gegeben, dass eine Bezuschussung vom Land für das Projekt erfolgt, jedoch gibt’s kein  Geld die Bäume zu sanieren, bzw.  fachgerecht zu schneiden. So könnte man den Eindruck gewinnen, als ob die Prioritäten nicht bei der Verschönerung der Stadt liegen, sondern die finanziellen Aspekte im Vordergrund stehen.  Das Geld könnte man sicher an anderen Stellen der Stadt sinnvoller zur Neugestaltung einsetzen.

Wer sich noch an der Unterschriftenaktion beteiligen möchte kann das in verschiedenen Geschäften, Apotheken oder Tankstellen und auch bei Privatpersonen in Weißenthurm tun.

Infos gibt es auch bei den Naturfreunden Kettig unter
02637 8914 oder www.naturfreunde-kettig.kilu.de

Platanen am Weißenthurmer Rheinufer sollen erhalten bleiben!

Bei der geplanten Neugestaltung des Weißenthurmer Rheinufers sollen 25 achtzig Jahre alte Platanen gefällt werden Weißenthurmer Bürger wollen diese Bäume für unsere Enkel und die Nachwelt erhalten!!!

Wir fordern den Stadtrat und die Verwaltung dazu auf, sich für eine finanziellen Bezuschussung zu Gunsten der sanierungsfähigen Bäume einzusetzen.
Die Platanen haben eine Lebenserwartung von ca. 250 Jahren und sind keineswegs „ALT“!

Bei der Neugestaltung müssen die Bäume mit einbezogen und berücksichtigt werden!

Viele „alte“ Bäume sind in den letzten Jahre ohne erkennbaren Grund aus dem Stadtbild verschwunden, wir fordern von Herrn Bürgermeister Gerd Heim und dem gesamten Stadtrat von Weißenthurm eine umweltgerechtere und Baumfreundlichere Politik für unsere Kinder und die Natur!!!

Infos bei Oliver Hartmann – 02637 8914

Keinerlei Sicherheitsbedenken bei den Platanen in Weißenthurm

(September 2013)
Nach der gründlichen Einsicht von den NaturFreunden Kettig am 18. August 2013 in das Gutachten der Baumschule Fischer sind diese zu folgenden Ergebnis gekommen:   

Natürliche Lebensräume für div. Tiere wie Vögel oder Fledermäuse gibt es nur in alten Bäumen die bereits Löscher oder Höhlungen von abgebrochenen Ästen aufweisen.

Bei einer Nachbepflanzung durch junge Bäume sind diese Voraussetzungen für die Tiere nicht gegeben. Somit zerstört man deren Lebensraum für sehr lange Zeit manchmal gar unwiderruflich. Diese alten Platanen bilden ihr eigenes Ö kosystem und sind Brutstätten vieler Tierarten. Des weiteren weisen wir drauf  hin, dass es laut Gutachten keinerlei Sicherheitsbedenken gibt. Die Bäume befinden sich in ihrer Vitalität in einem guten bis  zufriedenstellenden Zustand. Die aufgeführten Schäden an den Bäumen sind in der Hauptsache auf falsche und nicht fachgerechte Pflege zurück zu führen.

Es wird weiter darauf verwiesen, dass diese Schäden mit hinnehmbaren Aufwand beseitigt und wieder zu beheben sind. Einige Bäume befinden sich sogar in einem guten Zustand mit nachhaltig positiver Entwicklungsperspektive.

Wie bereits im ersten Artikel erwähnt ist das Argument, dass bei schweren Sturm große Äste runter fallen und Menschen verletzten können, aus der Sicht der Naturfreunde unverständlich, denn bei schweren Sturm geht man nicht am Rhein spazieren  oder generell vors Haus. Da können einem noch ganz andere Sachen auf den Kopf fallen. zb. Dachziegel usw…

Im Kostenvergleich  wäre eine komplette Fällung aller 25 Platanen und deren Neuanpflanzung in jedem Fall teurer als die vorhandenen Bäume zu sanieren und zu erhalten.  Die Begründung die Bäume seien inzwischen zu alt können wir nicht nachvollziehen, da Platanen nachweislich bis zu 250 Jahre alt werden können.

Alles zusammen fordern wir die Stadtplaner in Weißenthurm dazu auf die 25 Platanen unbedingt zu erhalten, die Platanen die laut Gutachten sanierungsbedürftig sind zu sanieren, und in die Planungen der Neugestaltung des Rheinufers mit einzubeziehen.

 

Platanen müssen erhalten bleiben!

(Juli 2013)

Bericht von der außerordentlichen Vorstandssitzung der NaturFreunde Kettig

Weißenthurm: Der alte Baumbestand prägt das Weißenthurmer Rheinufer sehr und gibt diesem einen ganz besonderen Flair. Die NaturFreunde und einige Weißenthurmer Bürgerinnen und Bürger sowie auch andere Umweltverbände wie der BUND wollen diese alten wunderschönen Bäume für die Nachwelt erhalten!

Durchaus ist bekannt das Platanen keine hier heimischen Bäume sind.
Sie tragen allerdings entscheidend zur Attraktivität des Rheinufers bei und zum positiven Kleinklima bei.  Aufgrund Ihres Alters stellen Sie wertvolle Brutstätten von Vögeln und Lebensraum von Fledermäusen und anderen Tieren dar. Eine Zerstörung ohne zwingende Notwendigkeit ist daher unbedingt zu vermeiden.

Wie bei der Bürgerversammlung in Weißenthurm am 26 Juni d.J bekannt wurde, sollen Planungen zur Neugestaltung des Rheinufers in Weißenthurm in Auftrag gegeben, und die alten Platanen gefällt werden.  Dabei wurde ein Gutachten einer bekannten Baumschule erwähnt was besagt das ein paar der Platanen krank seien und es nur mit erheblichen Aufwand möglich wäre, diese zu retten.
Ebenfalls wurden Sicherheitsbedenken geäußert, was aber auf Nachfrage von der Baumschule nicht bestätigt wurde – im Gegenteil, es gibt keinerlei Sicherheitsbedenken was die über 80 Jahre alten Platanen angeht.

Das Argument, bei Sturm seien schonmal größere Äste herunter gefallen,
reicht wohl nicht allein aus, denn auch Dachziegel fallen bei einem Sturm
mal vom Dach und da wird auch nicht gleich das ganze Haus abgerissen.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger von Weißenthurm dazu auf sich für den Erhalt der Bäume stark zu machen!!!

Wenden Sie sich an die NaturFreunde Kettig: 02637 8914