Rechtspoulismus entgegentreten mit Aufklärung und sozialer Gerechtigkeit

Mit sozialer Gerechtigkeit und Aufklärung Rechtspopulisten entgegentreten

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der NaturFreunde Kettig konnte sich der Vorsitzende Oliver Hartmann über eine gut besuchte Versammlung freuen.
Nach der Begrüßung, der Feststellung der Beschlussfähigkeit, und des Totengedenken, konnte er in seinem Jahresrückblick von vielen Veranstaltungen und Aktivitäten berichten. Dabei standen 3 große Themen und Ereignisse 2016 im Vordergrund. Zum einen die Flüchtlingshilfe die Dank Jasminka Strempel sehr intensiv und erfolgreich ausgeführt werden konnte. Eine Infostelle für Flüchtlingsfragen in Kettig wurde in Kooperation der NaturFreunde Kettig mit der Initiative „Helfende Hände der Verbandsgemeinde Weißenthurm“ eröffnet. Bürgermeister Georg Hollmann und Ortsbürgermeister Peter Moskopp zeigen sich über die Eröffnung sehr erfreut. Viele Flüchtlinge seien inzwischen in Vereinen aktiv. Peter Moskopp berichtete, dass die bisherige Integrationsarbeit sehr erfolgreich war.
Als zweites die im Rahmen der Landeskonferrenz der Naturfreunde RLP stattfindende 25 Jahr Feier der Naturfreunde Deutschlands, Ortsgruppe Kettig.
Dort waren viele Ehrengäste anwesend, u.a. Schirmherr Landrat Dr. Saftig. Der Vereinsarbeit wurde viel Lob und Anerkennung zuteil. In diesem Rahmen wurde das Gründungsmitglied und stellv. Vorsitzende Beata Hillesheim die Ehrennadel für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Verein verliehen. Als drittes dann die Gründung eines regionalen Natur und Klimabündnisses mit inzw. 17 Organisationen und Vereinen im Raum Koblenz- Neuwied und Westerwald. Außerdem berichtet Oliver Hartmann über viele weitere Aktivitäten, die im Rahmen der NaturFreunde Kettig stattgefunden haben, wie z.B. die 25. Vogelstimmenwanderung, Planwagenfahrt auf der Schmidtenhöhe, Kulturstammtisch (Bericht von Bruder Michael Schmitz, Missionar aus Afrika- Ghana), Herbst- & Handwerkermarkt, Pilzwanderung am Laacher See, die Adventsfeier gemeinsam mit den Flüchtlingen in der Förder- und Wohnstätte und der Weihnachtsmarkt in Kettig, mit Unterstützung der Pfadfinder, bei dem ein größerer Gewinn erwirtschaftet wurde, von dem 2/3 an den Sozial- und Kulturfond der OG Kettig gespendet wurde.
Bei der Mitgliederentwicklung setzt sich der positive Aufwärtstrend erfreulicher Weise auch 2016 und 2017 weiter fort so das man jetzt einem stabilen Mitgliederstand hat. Beim Kassenbericht von Silvia Nesseler der stellv. von Jennifer Nesseler vorgetragen wurde, konnten sich die Mitglieder über eine gute Finanzlage freuen mit leichten Gewinn in 2016. Andree Garmijn (Mitarbeiter „Helfende Hände“ der Verbandsgemeinde Weißenthurm) berichtet über die Arbeit in der Flüchtlingshilfe vor Ort. Es wurden u.a. Flüchtlingshilfen / Netzwerke in Kettig, Weißenthurm und Mülheim-Kärlich errichtet.
Herr Garmijn erzählt, dass zu Beginn etwa 40 Flüchtlinge wöchentlich kamen, es inzwischen aber nur noch durchschnittlich 8 sind. Die Lage hat sich sehr entspannt. Aus der Flüchtlingshilfe entstanden nach und nach Freundschaften. Stellv. für die Kassenprüferin Claudia Hartmann, liest Oliver Hartmann dessen Kassenprüfbericht vor in dem nichts beanstandet wurde und somit einstimmig die Entlastung des Vorstandes und der Kasse erteilt wurde.

Bei den anschießenden Vorstandswahlen gab es dann gleich 3 neue, die für die ausgeschiedene Beisitzerin Karin Hartmann, den Beisitzer Friedhelm Schmidt und der bisherige Schriftführerin Julia Müller angetreten sind. So wurden als neue Schriftführerin Tanja Friedrich, neue Beisitzer Achim Theisen und Jennifer Nesseler gewählt. Oliver Hartmann bleibt Vorsitzender, Beata Hillesheim Stellvertreterin und Silvia Nesseler Kassiererin. Im Amt bestätigt wurden auch die beiden Kassenprüferinnen Claudia Hartmann und Anja Müller.

Der „neue“ 1. Vorsitzende Oliver Hartmann teilte das neue, aktuelle Jahresprogramm an alle Mitglieder aus und stellte die neuen und wichtigen Veranstaltungen für 2017 kurz vor.
Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder wurden dann in einem vorgezogenen TOP geehrt.
Für 20 Jahre Vorstandsarbeit als Schriftführerin und Beisitzerin ehrt der Vorsitzende stellv. für den Vorstand und alle Mitglieder, Frau Karin Hartmann und bedankt sich für ihr großes Engagement und den aktiven Einsatz für den Verein der NaturFreunde Kettig. Ihr wurde eine Urkunde und ein Präsentkorb überreicht.
Für 4 Jahre tatkräftiger Unterstützung als Beisitzer im Verein, verlässt auch Friedhelm Schmidt den Vorstand. Der Vorstand bedankt sich bei ihm für die geleistete Arbeit und überreicht ihm eine Urkunde sowie eine Flasche Wein. Auch Julia Müller (nicht anwesend) legt nach 2 Jahren ihr Amt als Schriftführerin, aus zeitlichen Gründen, nieder. Auch hier gab es Dank und Anerkennung für ihre Arbeit und Unterstützung in der Vereinsarbeit.

Beim diesjährigen Referenten konnte Helmut Gelhardt von der „Katholischen Arbeiterbewegung Bendorf-Mülhofen“ die Mitglieder und Gäste beim aktuellen und brisanten Thema „Rechtspopulismus in Deutschland“ mit erschlagenen Fakten und Zitaten aus der Rechten Szene überzeugen. Nur mit sozialer Gerechtigkeit und entsprechender Aufklärung über die Ziele der Rechten sei es möglich, diesem zur Zeit in Mode gekommenen ewig gestrigen entsprechend Paroli zu bieten. Ziel muss es sein die gefestigte Demokratie die uns über 70 Jahren Frieden und Wohlstand gebracht hat zu verteidigen gegen Fremdenhass, Nationalismus, Ausgrenzung anderer Menschen mit anderen Glauben, Hautfarbe oder Nationalität. Hin zu einer Weltoffenen und BUNTEN Gesellschaft die keine Ängste schürt, keine Tatsachen verdreht oder gar den Holocaust leugnet wie mehrere Vertreter Rechter radikaler Parteien dies immer wieder tun. Die große Mehrheit der Deutschen hat aus der Vergangenheit gelernt und will keine Diktatur wie sie AfD und andere gerne wieder hätten. Fremdenfeindlichkeit hat sich noch nie bewährt und ist der Feind des guten Miteinanders und des friedlichen Zusammenlebens aller Länder und Völker dieser Erde. Um so erfreulicher war die große Resonanz bei der Demo in Koblenz am 21. Januar wo über 5000 Menschen gegen diese braune Gesinnung, die in der Rhein-Mosel Halle tagten, demonstrierten und sich deutlich gegen diese Stimmungsmacher und Rassisten aussprachen. Auch die Kettiger Naturfreunde haben mit einigen Vertretern Flagge für unsere Demokratische und offene Gesellschaft gezeigt. Herr Gelhardt bedankte sich nach seinen Ausführungen für das große Interesse und die positive Resonanz und wurde mit einem Präsent vom Vorsitzenden Hartmann verabschiedet.
Dieser bedankte sich in seinem Schlusswort bei allen Mitgliedern und Gästen sowie allen Unterstützen für Ihr kommen mit dem Naturfreunde Gruß „Berg Frei“.

Muslime & Christen feiern gemeinsam Advent in Kettig

In unruhigen Zeiten setzte die „Besinnliche Adventsfeier“ in der Cafeteria der Förder und Wohnstätte in Kettig ein Zeichen zur Völkerverständigung und Integration vor Ort.

Herbergssuche damals – Flüchtlinge heute, das war der Anlass zur gemeinsamen Feier in der gut besuchten Cafeteria der Facheinrichtung für Menschen mit Behinderung.
Der Vorsitzende der Kettiger Naturfreunde Oliver Hartmann begrüßte die zahlreichen Gäste aus vielen Nationen und die Einheimischen sehr herzlich.
Dabei freuten sich der Gastgebende Förderverein des Hauses und die Naturfreunde besonders über das Kommen der zahlreichen Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Serbien. Der Geschäftsführer der Förder und Wohnstätte Dr. Alfred Marmann führte durch das Programm.

Für die Musikalische Begleitung sorgten Christoph Hofstetter und Monika Unkelbach die mit zwei Weihnachtslieder das Programm begannen, bevor von der Flüchtlingsbeauftragten der Naturfreunde Frau Jasminka Strempel ein Bericht über deren Flüchtlingshilfe vorgetragen wurde.
Dabei erzählte Frau Strempel über die Anfänge ihrer Hilfe für Flüchtlinge als Übersetzerin im Netzwerk Rübenach. Die gebürtige Kroatin spricht fließend Serbo- kroatisch und konnte so den Flüchtlingen aus den Balkanstaaten viel Unterstützung geben. Angefangen mit zahlreichen Sachspenden bis hin zur Begleitung zu Behörden und Ärzten, engagiert sich Frau Strempel seit fast 2 Jahren für die unverschuldet in großer Not geratenen Menschen. „Die Arbeit hat sich seither verändert“ so die Urmitzerin.
Heute sind Freundschaften entstanden, man wird eingeladen, besucht sich und hat vertrauen gewonnen.

Nach einem Video über zwei Flüchtlinge in dem ein Deutscher von seiner Flucht im Jahre 1945 und der anderer Flüchtling von seiner Flucht 2015 berichten, erzählte Frau Rosemarie Marx aus Mülheim-Kärlich sehr bewegend Ihre Erinnerungen an die Flucht ihrer Familie im 2 Weltkrieg als Sie noch Kind war. Heute engagiert sie sich aufgrund ihrer eigenen Fluchterfahrung in der Flüchtlingshilfe.
Dr Marmann interviewte eine syrische Familie, die inzwischen in Kettig lebt und deren Flucht.Die zwei jugendlichen Töchter konnten den Gästen eindrucksvoll in gutem Deutsch die Stationen ihrer Flucht seit 2013 wiedergeben. Von Syrien ging zunächst nach Ägypten, dann nach Libyen und von dort per Boot nach Malta von wo ein Italienisches Schiff sie nach Italien brachte. In allen Ländern, so die beiden Mädchen wollte sie keiner länger haben und sie zogen weiter, bevor sie dann vor ca. 1,5 Jahren nach Kettig kamen. Viele ihrer zurückgelassenen Familie und Freunde sind tot oder vermisst. Ihre Hoffnung ist es, hier nun eine Zukunft, ein neues sicheres Leben und ein zu Hause zu finden.

Zwischendurch gaben Herr Hofstetter und Frau Unkelbach immer wieder einige Weihnachtslieder zum besten.

Hussein aus Afghanistan konnte trotz seiner nicht so guten Deutschkenntnisse den Gästen vermitteln, das es für ihn in seiner Heimat keine Zukunft mehr gibt und er in Frieden und Freiheit in Deutschland leben will.

Nach einer sehr nachdenklichen Geschichte über die schrecklichen Erlebnisse einer Flüchtlingsfamilie aus Afghanistan vorgelesen von Irene Klank-Wirblauer, thematisierte Eckart Huber an anschaulichen Landkarten und Statistiken die aktuelle Lage in Syrien und im gesamten Arabischen Raum. Er zeigte auf wie sich auch bei den Muslimen mehrere Gruppen wie die Sunniten und Schiiten gespalten haben und sich bis heute in vielen Ländern bekämpfen.

Dem Vater einer serbischen Roma – Familie, die mit 5 Töchtern seit ca 2 Jahren hier sind, war sichtlich anzumerken, wie groß seine Angst vor einer Abschiebung ist und wie sehr sich diese Familie ein „normales“ friedliches und glückliches Leben mit Zukunft für ihre Töchter wünschen. Doch diese müssen wieder zurück, haben kein Bleiberecht, gehören zu den so genanten sicheren Drittstaaten. In Serbien haben sie keine Aussicht auf Arbeit oder gar eine Wohnung, Roma und Sinti sind auch dort ausgegrenzt von der Gesellschaft und leben in Zeltstädten am Rande der Städte; Hunger und Kälte sind üblich.

Am Schluss der Veranstaltung bedankte sich Dr. Marmann bei allen Gästen und Mitwirkenden sehr herzlich und lies durch Oliver Hartmann an alle zahlreichen Kinder eine Nikolaustüte verteilen. Die Akteure bekamen zum Dank Apfelsaft von der Streuobstwiese der Naturfreunde, bevor Herr Hartmann den Adventsnachmittag mit einem besonderen Dank an Jasminka Strempel für ihre Flüchtlingshilfe und Herrn Marmann für dessen Unterstützung und Zusammenarbeit beendete, allen einen guten nach Hause weg und schöne Feierteige wünschte.

„Bündnis Klimaschutz Mittelrhein“

Pressebericht vom August 2016 des BKM (Bündnis Klimaschutz Mittelrhein):

„Kommunen müssen endlich ernst machen beim Klimaschutz!“
„Bündnis Klimaschutz Mittelrhein“ warnt Stadt und Kreis vor den Folgen des weiteren Nichtstuns bei der Energie- und Verkehrswende
„Wie viele Temperaturrekorde, wie viele Extremwitterungen und wie viele Überschwemmungen brauchen unsere Stadt- und Kreisoberen noch, bis sie begreifen, dass von ihnen mehr verlangt wird als schöne Konzepte und Absichtserklärungen? Die Gewitterstürme beim Rock am Ring, die voll gelaufenen Häuser in unseren überschwemmten Dörfern und die Ernteschäden in der heimischen Landwirtschaft zeigen doch: Der Klimawandel ist längst da bei uns. Wir alle müssen handeln, auch auf kommunaler Ebene. Je länger man zögert, umso teurer wird es.“, so Egbert Bialk, BUND-Vorsitzender in Koblenz für das „Bündnis Klimaschutz Mittelrhein“. Ein Zusammenschluss von über zehn Natur- und Umweltgruppierungen der Region. Gemeinsam tritt das Bündnis jetzt an die kommunalen Spitzen heran und an die Öffentlichkeit. Die Energiewende und insbesondere der Verkehrssektor sollen neben dem Natur- und Umweltschutz dabei im Mittelpunkt stehen.
Der Umweltmediziner Dr. Thomas Bernhard, auch Sprecher des Solarenergieförderverein, Infostelle Koblenz, begründet warum: „Jedes Jahr wird weltweit die Temperatur im Durchschnitt höher. Amerikanische Klimaforscher haben gerade wieder veröffentlicht, dass bislang jeder Monat des Jahres 2016 jeweils der wärmste Monat war seit Aufzeichnung der Wetterdaten. Nicht nur in Afrika herrscht darum große Hungersnot, auch bei uns treten extreme Schäden auf, da muss die Politik endlich wirksam steuern, zum Beispiel durch eine CO2-Abgabe auf die Rohstoffe Öl und Kohle.“ Bernhard beklagt seit langem, dass auch die Stadt Koblenz viel zu passiv sei bei der Umsetzung des beschlossenen Klimaschutzkonzeptes. „Noch nicht einmal die bislang erreichte CO2-Reduzierung konnte man uns vorlegen. Diese Daten werden wir im Umweltausschuss am 30. September einfordern, übrigens endlich auch in öffentlicher Sitzung, wozu wir zahlreiche Gäste erwarten. Auf dieser Basis wird klar belegt werden können, was Koblenz braucht: Eine Energiesparinitiative bei den Gebäuden und eine Verkehrswende, also mehr tun für Fußgänger und Radfahrer statt für Autos, und endlich die Anschaffung von sauberen E-Bussen. Jede städtische Investition muss auf seine Klimawirksamkeit kritisch überprüft werden. Nach Paris und dem dort vereinbarten Klimaziel von 1,5 Grad maximaler Erwärmung müssen auch die deutschen Klimaziele nachgeschärft werden, natürlich auch in Koblenz. Investitionsstau beim Klimaschutz ist Katastrophe“
Peter Thelen von den Naturfreunden Kettig und der Bendorfer BI gegen das AKW Mülheim-Kärlich fordert auch für den Kreis Mayen-Koblenz eine ambitionierte Klimaschutzpolitik: „Beim neuen Klimaschutzkonzept brauchen wir von Anfang an ein kompetentes begleitendes Management. Wer hier gleich an Personal spart, hat die bedrohlichen Zeichen der Zeit nicht erkannt“, so Thelen. Priorität für das Umland müsse eine Verkehrswende haben, damit die hohen Schadstoff- und Klimagasemissionen zurückgefahren und ein attraktiver, bürgernaher öffentlicher Verkehrsverbund geschaffen werden. Dies gelte auch für die Nachbarkreise Neuwied, Westerwald, Rhein-Lahn und Rhein-Hunsrück. Thelen: „Die Stadt Koblenz, die im Autoverkehr erstickt, sollte daran ein besonderes Interesse haben.“

Für die nächsten Monate kündigt das Bündnis Klimaschutz Mittelrhein an, direkt an die genannten Kreise und ihre Politiker heranzutreten und Möglichkeiten der konstruktiven Zusammenarbeit auszuloten. Neben Veranstaltungen zum Atomausstieg am 25.8. in Koblenz und der Demo-Beteiligung zu „TTIP stoppen!“ am 17.9. in Frankfurt soll das Thema der CO2-Reduzierung im Mittelpunkt stehen, auch im dann anlaufenden Bundestags-Wahlkampf.

Weitere Infos: zunächst über das Koblenzer Umweltbüro oder den BUND Tel. 0261-9734539 oder bei den NaturFreunden Kettig 02637 8914.

Flüchtlingshilfe – Menschen sind in großer Not!

Durch den IS Terror und die Aufnahme von über 1 Millionen Flüchtlingen aus Aarabischen, Nordafrikanischen und den Balkan Ländern, bekommen viele Menschen Angst vor einer zunehmenden Terrorgefahr, Verfremdung und Islamisierung. Die Angst kann man den Leuten nur nehmen durch Aufklärung und den Abbau von vielen Vorurteilen die gegenüber den Muslimen und den Flüchtlingen herrschen. Aber auch Verständnis ihrer Ängste, sollten wir ernstnehmen und dabei aktiv helfen diese zu beseitigen.
Dabei gibt es viele Gründe warum Menschen aus diesen Ländern bei uns Schutz und Hilfe suchen.
In Serbien herrscht Koroption und der Verdienst ist dort zu gering um ihre Familien zu ernähren. Männer im jungen Alter waren im Balkan Krieg und haben seither starke psychische Probleme.
In Albanien werden Menschen auf offener Straße erschossen, es gibt keine ausreichende Medizinische Versorgung, diese ist 50 Jahre hinter unserer zurück. Kinder werden keine Zähne gezogen wenn dies nötig ist weil es keine Vollnarkose gibt. In Afghanistan werden Frauen verkauft und zur Ehe gezwungen.
Frauen werden in all diesen Ländern misshandelt und als Menschen zweiter Klasse angesehen.
Diese Menschen die solches erlebt haben kommen als sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge zu uns.
In den Kriegsgebieten wie in Syrien wird mit Deutschen Waffen gekämpft und somit der Krieg von uns unterstützt.
Jeder sollte sich mal überlegen befor er fordert die sollen wieder zurück, was sie in deren Situation machen würden, und nicht selbst dankbar wären wenn sie oder er in einem anderen Land Asyl bzw Hilfe bekämen in ihrer Not.
Eine pausachale Aburteilung oder die Einstufung in guter und böser Flüchtling lehnen wir deswegen ab und fordern die Politik auf endlich entsprechend zu handeln und zwar individuell nach Schicksal, Menschlichkeit und Tolleranz aber auch konsequent bei Straffälligen oder Gewaltdeligten.
Flüchtlinge aus diesen Ländern und lebensbedrohlichen Situationen in ihrem Heimatland suchen bei uns Zuflucht um zu überleben! Menschen die ihre Heimat ihre Familie, ihr zu Hause verlassen sind in großer Not und denen muss geholfen werden.
Wir wollen diesen Menschen helfen und tun dieses bereits aktiv.
Wir versorgen sie mit warmer Kleidung, die meist NICHT vorhanden ist, mit warmer Bettwäsche oder Haushaltsartikeln die benötigt werden.Wir helfen bei Behördengängen, Arztbesuchen oder Einkäufen im Supermarkt. Die meisten brauchen diese Hilfe dringend und sind dafür SEHR dankbar.
Wir fragen nicht warum Sie Hilfe brauchen oder woher sie kommen, auch der Status Flüchtling oder Asylant spielt dabei keine Rolle. Wir gehen zu den Menschen in die Häuser, machen uns dort ein Bild von deren Situation und helfen schnell und unbürokratisch! Menschlichkeit, Tolleranz und Humanitäre Hilfe stehen dabei an 1 Stelle.
Wir wollen als Naturfreunde weiter helfen was in unseren Möglichkeiten steckt. So auch hier in Kettig wo ca 30 Flüchtlinge leben. Selbstverständlich gilt diese Hilfsbereitschaft für ALLE bedürftigen , nicht nur für Flüchtlinge und Ausländer – auch für Deutsche!
Die rechte Pegida Bewegung lebt von Vorurteilen schürt Ängste, hetzt gegen Minderheiten, Andersgläubige und fremde Kulturen, und nutzt das Unwissen vieler Bürger. Sowohl Politiker aller Parteien außer die rechte AFD, die Medien aber auch die immer größer werdenden Gegendemonstrationen sind da ein gutes Signal. Hetzparolen und Angstmacherei in Deutschland haben sich noch nie bewährt, ganz im Gegenteil wie wir aus der Geschichte gelernt haben sollten. Minderheiten und Flüchtlinge sind zu schützen und zu unterstützen. Flüchtlingen zu helfen und ihnen einen Schutz vor dem Terror in deren Heimat zu bieten ist das mindeste was wir tun können. Deutschland ist ein großes und reiches Land und kann diese Aufgabe sehr wohl erfüllen wenn die Politischen Voraussetzungen dafür gegeben werden. Natürlich müssen die die Terror und Gewalt verbreiten schnellst möglichst bestraft und ausgewiesen werden.
Die Politiker sind für alles andere zuständig und Verantwortlich, und haben in dieser Sache bisher total versagt.
Uns geht es im Vergleich zu den armen Menschen dort sehr gut und wir können, ohne persönliche Einschränkungen hinnehmen zu müssen, durchaus helfen, bzw Hilfe zulassen und unterstützen!
Für Jede Art der Unterstützung und Hilfe von Euch liebe Mitglieder und Freunde sind wir sehr dankbar!!

SIE wollen uns unterstützen??? Dann melden sie sich bei unserer Flüchtlingsbeauftragten:

Jasminka : Tel: 02630 7709